Eugebau
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Quartier Alter Schlachthof

Die EUGEBAU erwarb 2017 das im Jahr 1903 errichtete, denkmalgeschützte Gebäude „Alter Schlachthof - Euskirchen“ und die umliegenden Grundstücke (rot umrandet). Im Jahr 2026 erwarb sie ein weiteres Grundstück, sodass nun das gesamte Quartier "Alter Schlachthof" (schwarz umrandet) im Eigentum der EUGEBAU steht. 

Der Schlachthof ist bis heute komplett ausgestattet. Der Schlachtbetrieb könnte jederzeit wiederaufgenommen werden. Tötebox, Schlacht- und Verarbeitungsbänder prägen nach wie vor die Atmosphäre der Räumlichkeiten. Und doch ist etwas geschehen. Es ist fast so, als könnte man ein Aufatmen vernehmen. Die gesamte Liegenschaft befindet sich in einem Transformationsprozess. Begleitet wird dieser Prozess vom international anerkannten Künstler Rolf A. Klünter. Die Kunst ist daher zu einem wichtigen Transformationsmedium geworden. Da Klünter rund 20 Jahre in Nepal buddhistische Einweisungen erhalten hat, spielt der Buddhismus bei dieser Transformation eine wichtige Rolle. Die Lossprechung durch den buddhistischen Mönch und Meditationsmeister aus Ost-Tibet Tulku Rigdzin Pema Rinpoche, am 03.01.2023 hatte eine große Wirkung.

Ein Ingenieurteam arbeitet zurzeit daran, den „Alten Schlachthof“ zu einem Kraftwerk umzubauen. Eine große Photovoltaikanlage und der Einsatz von Gleichstromtechnik (DC-Technik) soll es ermöglichen, zukünftig die umliegenden Häuser mit Energie zu versorgen. Dabei werden alle Energieerzeugungsanlagen und steuerbaren Verbraucher auf ein zentrales Gleichstromnetz zusammengeführt. Das betrifft zum Beispiel alle Photovoltaikanlagen der einzelnen Gebäude. Möglicherweise wird auch Wasserstofftechnik zum Einsatz kommen. Das Quartier „Alter Schlachthof“ soll CO2-neutral und autark funktionieren. Der im Jahr 2022 aufgestellte Bebauungsplan für die umliegenden Grundstücke, ermöglicht den Bau von 12 Mehrfamilienhäusern mit rund 140 Wohneinheiten. 

Das Architektenteam, bestehend aus Adam Fray (EUGEBAU), Prof. Pieter van der Ree, Yaike Dunselmann (9graden) und Hyco Verhaagen planen zurzeit den ersten Bauabschnitt. Bewusst wird in der Planung auf anorganische Designelemente verzichtet. Die aktuellen Projekte finden Sie hier