Eugebau
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Solartankstelle Veybachstraße / Hochstraße in Euskirchen

Solartankstelle für E-Mobilität: Im Januar 2017 errichtete die Euskirchener Baugesellschaft mbH ein Parkhaus auf dem Grundstück Veybachstraße / Hochstraße in Euskirchen. Mit diesem Parkhaus entstand eine große Solartankstelle für Elektrofahrzeuge. Ein Teil des Strombedarfs wird mittels einer Photovoltaikanlage erzeugt und unmittelbar den stromtankenden Fahrzeugen zur Verfügung gestellt. Die Photovoltaikanlage befindet sich auf dem begrünten Dach des Parkhauses.

32 Stellplätze im Parkhaus: Im Parkhaus werden 32 Stellplätze auf zwei Ebenen zur Verfügung gestellt. Dabei erhielten  17 Stellplätze einen E-Ladepunkt. Die obere Ebene wird über die Hochstraße und die untere Ebene über das Grundstück an der Veybachstraße anfahren. Auf Rampen innerhalb des Parkdecks konnte somit verzichtet werden.

12 Stellplätze auf dem Grundstück: Auf dem Grundstück vor dem Parkhaus werden weitere 12 Stellplätze gebaut. Alle Stellplätze erhalten dabei eine E-Ladesäule. Davon sind 2 Ladepunkte zurzeit öffentlich zugänglich und können mittels dem gesetzlich gefordertem Ad-Hoc Verfahren zur Betankung genutzt werden. Der Parkplatz kann allein über die Veybachstraße angefahren werden.

Quartiersentwicklung Wilhelmstraße: Die Errichtung des Parkhauses war Voraussetzung für den Bau von 2 großen Wohn- und Geschäftshäusern im Quartier der Wilhelmstraße. Diese 2 Gebäude können nur errichtet werden, wenn die entsprechenden Stellplätze im Baugenehmigungsverfahren nachgewiesen werden. Die Stellplätze des Parkhauses werden als Nachweis in diesem Genehmigungsverfahren dienen.

Gestaltung: Das zweigeschossige Parkhaus wurde mittels einer Stahlbetonkonstruktion errichtet und mit einer farbbeschichteten Streckmetallfassade umhüllt. Hierdurch wurde ein hochwertiges Erscheinungsbild erzeugt, das sich harmonisch, aber doch mit einer eigenständigen Note in das Stadtbild der Euskirchener Innenstadt einfügt.

Fertigstellung und Kosten: Das Parkhaus und der Parkplatz wurden im Dezember 2017 fertiggestellt. Die Gesamtkosten betrugen rund 1,5 Mio. €.