Einläuten des Teilabrisses am Alten Schlachthof
Am Donnerstag, 19. März 2026, ab 14.00 Uhr begann auf dem Gelände des Alten Schlachthofs in Euskirchen ein entscheidender Schritt in Richtung einer zukunftsweisenden Quartiersentwicklung. Bürgermeister Sacha Reichelt hat symbolisch den Teilabriss des nördlichen Anbaus des Schlachthofgebäudes eingeleitet. Der braun schraffierte Bereich auf dem beigefügten Lageplan markiert den ersten Gebäudeteil, der zurückgebaut wird. Die gelb markierten Flächen zeigen die weiteren Abschnitte, die mittelfristig weichen sollen, um Platz für neues Wohnen zu schaffen.
In den nächsten etwa zehn Jahren sollen auf dem Areal rund um den denkmalgeschützten Kern des Alten Schlachthofs zwölf Mehrfamilienhäuser mit insgesamt rund 140 Wohnungen entstehen. Das Projekt verfolgt einen klaren sozialen und nachhaltigen Schwerpunkt. Ziel ist die Schaffung von bezahlbarem, zukunftsfähigem Wohnraum für unterschiedliche Generationen und Lebensmodelle. Die Finanzierbarkeit bleibt dabei zentrale Voraussetzung. Inwieweit öffentliche Fördermittel für sozialen Wohnungsbau zur Verfügung stehen, wird derzeit geprüft.
Ein besonderes Highlight des Projekts ist die internationale Zusammenarbeit: Niederländische Architektinnen und Architekten des Büros 9graden architectuur, Schothorsterlaan 11, 3822 NA Amersfoort, T +31.33.4702436 haben sich mit dem EUGEBAU-Architekten Adam Fray zu einem starken Planungsteam für den Hochbau zusammengeschlossen.
Die Euskirchener Baugesellschaft mbH freut sich zudem sehr, den Landschaftsarchitekten Hyco Verhaagen (www.verhaagen.de) für die Planung des Außengeländes gewonnen zu haben.
Der Entwurf für Haus B hat bereits große Anerkennung im städtischen Gestaltungsgremium gefunden; der Bauantrag für dieses Gebäude ist bereits eingereicht. Die Grundsteinlegung für die Häuser A und B ist für Januar 2027 vorgesehen.
„Mit diesem symbolischen ersten Abriss schaffen wir bewusst Platz für Neues“, erklärte Bürgermeister Sacha Reichelt. „Das Projekt vereint soziale Verantwortung, ökologische Nachhaltigkeit und eine hohe städtebauliche Qualität – genau das, was Euskirchen für die nächsten Jahrzehnte braucht.“
Weitere Informationen, detaillierte Pläne und Visualisierungen zum Gesamtquartier werden im Laufe des Jahres der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Und zwar dann, wenn die Entwurfsphase abgeschlossen ist. An den Entwürfen wird zur Zeit mit Hochdruck gearbeitet.

